Werte erhalten - Leben gestalten

Herzlich Willkommen!

Die STIFTUNG Leben und Arbeit will durch vielfältige Angebote, an unterschiedlichsten Orten in den Bereichen Kultur, Wohnen, Weiterbildung, Arbeit und Freizeitgestaltung ein ganzheitliches Lebenskonzept erfahrbar machen und neue Perspektiven eröffnen. Sie soll Chancen bieten sich entsprechend den eigenen Fähigkeiten in der Berufswelt zu erproben und helfen den eigenen Selbstwert zu entdecken.

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09.04.2021

20 Jahre STIFTUNG

2021 im Mai sind es 20 Jahre, dass die Stiftung mit der Vision „christliche Werte und demokratische Fähigkeiten zu fördern“ begonnen hat. Knapp 20 Interessierte aus der Region um Wilsdruff hatten sich zusammengefunden und miteinander Vorschläge erarbeitet, wie das umzusetzen wäre. Pragmatisch und nicht mit langatmigen Konzepten sind wir dann, im ersten Schritt, mit 20 jungen, arbeitssuchenden Men-schen im Rittergut Limbach ans Werk gegangen. In der konkreten Begegnung und Auseinandersetzung und im direkten und gemeinsamen Tun sollte zum Tragen kommen, was das Anliegen der Stiftung Leben und Arbeit ist. Es war ein spannender Anfang, an den wir gerne zurückdenken. Kommunale und kirchliche Ver-treter sowie Privatpersonen und Unternehmer waren dankbar und unterstützten, jeder auf seine Weise, den Start und die Arbeit der Stiftung. Es entstand das Modell, dass Kirche, Kommune, Unternehmer und ein wachsender Förderkreis zu den tragenden Säulen des Engagements wurden. Danke an alle, die dies all die Jahre getan haben und bis heute tun.

Heute, 20 Jahre später, hat sich Vieles: die Arbeitssituation, der Lebensstandard, die Möglichkeiten und die Sichtweisen für jeden, auch die gemeinsamen Aufgaben innerhalb der Gesellschaft in unserem Land und Europa, verändert. Da meine ich nicht nur die Pandemie, die allen zusetzt und herausfordert. Themen sind, um nur einige zu nennen: Ökologie und Umwelt, Digitalisierung und die sich wandelnde Arbeitswelt, politi-sche Bildung unser Werteverständnis und am Ende auch die Frage nach Gott. Vom Selbermachen und Sel-berkönnen ist unsere Zeit geprägt und davon überzeugt. Seit einem Jahr ist es so offensichtlich, wie schon lange nicht mehr, wie bruchstückhaft diese vermeintlichen Annahmen sind. Aufeinander Angewiesene und bedürftig Bleibende sind wir. Wir brauchen einander und haben den Bezug zu Gott nötig.

Lothar Zenetti drückt das so aus:
Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.

Das Jahr 2020 wurde für unsere Arbeit zu einem einschneidenden Jahr. Im April beendeten wir nach 5 Jah-ren die stationäre Betreuung und zum Jahresende, nach 17 Jahren, die offene Jugendarbeit und Schulsozi-alarbeit. Es ist offensichtlich, dass der „soziale Markt“, der überwiegend durch die öffentlichen Gelder ge-tragen wird, sich durch eine Vielzahl von Anbietern und veränderte Konzepte massiv gewandelt hat. Nach wie vor wollen wir gemeinsam mit der Oberschule und anderen beteiligten Schulen die Berufsfindungstage im Rittergut und die Miniparalympics im Parkstadion durchführen, solange der Wunsch besteht. Ein neuer Schwerpunkt soll auch die Arbeit im Rittergut Limbach werden. Dort wollen wir bei den gut angenommenen Veranstaltungsangeboten, gemeinsam mit der Diakonie-Freital Menschen mit Handicaps einbeziehen. Seit zwei Jahren haben wir, mit guten Erfahrungen, bereits begonnen. Dies soll weiter ausgebaut werden. Im Weiteren prüfen wir seit einem Jahr, ob eine Zusammenarbeit, ebenfalls mit der Diakonie-Meissen, in Meis-sen für ein Jugendzentrum möglich ist.

Von Beginn an war es uns wichtig, nicht im Verdrängungswettbewerb gegen andere uns durchzusetzen, sondern uns dort einzubringen, wo Unterstützung und Hilfe gefragt und notwendig ist. Da sehen wir nach wie vor einen Schwerpunkt bei der Beschäftigung unserer 36 Mitarbeiter, die im Wesentlichen von Integra-tion geprägt ist.

Projekte die regelmäßig laufen:
Autobahnkirche, Miniparalympics, Berufsfindungstage, Seniorenarbeit, Seminare, öffentliche Veranstal-tungen, Begleitung und Betreuung von Flüchtlingen, Einbindung von Menschen mit Handicaps, Kulturver-anstaltungen und der weitere Ausbau des denkmalgeschützten Rittergutes in Limbach.

In der Rückschau noch einige Zahlen, die nicht annähernd ausdrücken was sich dahinter verbirgt:
In den vergangenen 20 Jahren hatten wir 445 Menschen über das Arbeitsamt integriert, 80 Mitlebende begleitet, 190 Praktikanten und 160 Mitarbeiter beschäftigt, 170 Sozialstundenpflichtigen ein Angebot ermöglicht und 90 junge Menschen stationär betreut. Der Schüler Treff war in seinen 17 Jahren Anlaufstelle an den Schultagen von 25 - 35 Schüler/innen. Die weiteren Wege dieser vielen Menschen sind vielfältig. Unsere Hoffnung ist, dass wir mit unserer Begleitung unterstützen und zum selbstbestimmten, verantwort-lichen Leben Hilfe sein konnten.
Mit den besten Wünschen und einem herzlichen Dank!

 20 Jahre Stiftung.pdf


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Biergarten Rittergut Limbach


Imbiss Klipphausen


Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Dietrich Bonhoeffer

 

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